Kreispokal, Viertelfinale- Germania Wulferstedt

SV Hötensleben – Germania Wulferstedt    0:4   (0:1)

Von: Hans Joachim Sarnes

Leider hatte sich beim SVH vor diesem wichtigen Pokalspiel die perso-nelle Misere nicht gebessert, denn wieder stand eine Vielzahl potentieller  Leistungsträger (Meßner, Künne, Peine, Winkler, Zacher, T. Kittel) aus Arbeits.-,  Verletzungs.- und Urlaubsgründen nicht zur Verfügung. Unter diesem Aspekt erfüllte das vom SVH- Coach Peter Strauß zusammengestellte Team jedoch seine Aufgaben mit einer guten Einstellung und Moral, auch wenn es zum Sieg nicht gereicht hat. Für den Coach ein Hinweis dafür, dass nicht nur die Quantität des Kaders schlechthin ver-bessert wurde, sondern entscheidend auch die Qualität in der Breite. Die Gäste gingen aus dieser Begegnung als verdienter Sieger hervor, wobei die Partie lange auf der Kippe stand und die Höhe des Ergebnisses nicht  den wahren Spielverlauf widerspiegelt. In der ersten Hälfte war es eine Begegnung auf Augenhöhe. Beide Teams versuchten zunächst mit einer sicheren Spielweise Tore zu verhindern. Es fehlte ihnen jedoch im Spiel  nach vorn an Klarheit und durchdachten Spielzügen. Herausgespielte Torchancen ließen beiderseits zu wünschen übrig. In der 13. Min. sorgte ein gut hereingegebener Eckball von Miroslaw Domagala im Wulferstedter Strafraum für Aufregung, denn Marian Deicke rutschte im Fünfmeter-raum nur Zentimeter am Leder vorbei. In der 29. Min. ein schön vorgetragener Angriff der Gäste. Christian Reimann profitierte vom genauen Zuspiel seines Mitspielers und vollendete halbhoch platziert zur 1:0- Führung für seine Farben. Die größte Torchance im Spiel hatte dann in der 43. Min. Dustin Brömse für den SVH. Freistehend und unbedrängt im gegnerischen Strafraum vergab er eine Riesenmöglichkeit. Ein typisches 0:0-Spiel bis zur Pause, fußballerisch keine Feinkost. Nach dem Wechsel nahm die Partie zumindest kämpferisch Fahrt auf, wobei die Gastgeber in der zwanzigminütigen Anfangsphase spielbestimmender waren. Herausgekommen ist jedoch nur eine Torchance in der 53. Min. durch Kevin Riedl, der nach einem schönen durchgesteckten Pass an Torhüter Zappe scheiterte. In der 57. Min. sah der SVH- Spieler Marian Deicke nach einem taktischen Foul Gelb-Rot. Die Gastgeber bemühten sich in Unterzahl weiter Druck auszuüben, doch leider wurde dieses Aufbäumen konterkariert durch einen quergespielten Fehlpass der SVH- Abwehr vor dem eigenen Strafraum. Germania fing das Leder ab und brachte Christian Schütze in eine gute Schussposition, der sich nicht zweimal bitten ließ und auf 2:0 erhöhte. (67.). Nach diesem Gegentreffer und dazu noch dezimiert, leisteten die Gelb Schwarzen dann kaum noch ernsthafte Gegenwehr. Wulferstedt dominierte nun die Partie und erhöhte das Ergebnis durch Denny Herzberg (77.) und J. Reschke (83.) auf den 4:0 Endstand. Erwähnenswert die gute Rettungstat von Felix Hoffmann in der 75. Min., als er einen platzierten  Distanzschuss von Michel Rzehaczek um den Pfosten lenkte. Der SVH gratuliert Germania zum verdienten Weiterkommen im Pokal. Die Schützlinge von Peter Strauß können sich jetzt auf die vor ihnen liegenden wichtigen Punktspiele konzentrieren.

Aufstellung SVH: Hoffmann- Rudloff, Burchardt, Wiedecke (46. Meyer), Brömse, Rzehaczek, Domagala, Thielecke, Riedl, Deicke, F. Kittel.

Aufstellung Germania: Zappe- Behrens, Ilsmann, Grzenda, Reimann (65. Reschke), Elle, Herzberg, Schütze, Charwat, Rzehaczek, Jahn.

Torfolge:     0:1     Reimann (29.)    0:2    Schütze (67.)    0:3   Herzberg (77.)     0:4    Reschke (83.)

SR:     Wozny ( Ingersleben)             ZS:  161          

 

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