10. Spieltag- SV Eintracht Osterwieck

SV Hötensleben – SV Eintracht Osterwieck   0:4  (0:1)

von Horst Scheibel

Die Ausgangslage für das Spiel war bei beiden Mannschaften sehr unterschiedlich, die Gastgeber verunsichert und die Gäste mit breiter Brust und selbstbewusst. Diese Ausgangslage zeigte sich sofort mit dem Anpfiff, die Gastgeber mit dem Versuch die Anzahl der Fehler zu minimieren und bei den Gästen sprach man miteinander, man half sich. Die Gäste bauten sofort Druck auf und drängten ständig in die Hälfte der Einheimischen, ohne große Gefahr zu erreichen. Der SVH war in dieser Phase teilweise unkonzentriert und fahrig. Fehler, die vermieden werden sollten, entstanden durch die Angst Fehler zu machen. Nach fünfundzwanzig Minuten fanden die Gastgeber besser ins Spiel und wagten zaghaft erste Angriffe. Diese Phase wurde jäh durch einen berechtigten Elfmeterpfiff unterbrochen, Urban wagte einen sehr optimistischen Klärungsversuch und räumte den Angreifer ab. Hildach verwandelte den Strafstoss, dem Torhüter wurde aber eine Chance gelassen. Der Führungstreffer spielte nun vollends in die Karten, es wurde gekontert, Hildach und Matzelt konnten ihre Stärken voll ausspielen.

Den Reigen der Chancen eröffnete Brömse und die Gäste konterten durch Matzelt. Die Zahl der Chancen nahmen auf beiden Seiten zu. Bei einer Abwehrhandlung verletzte sich Urban am Knie und musste durch Hehl ersetzt werden. Ihm wurde wenig Zeit gelassen sich an das Spiel zu gewöhnen, er wurde sofort ernsthaft geprüft und er konnte sich auszeichnen. Rudloff kratzte mit letztem Einsatz einen Ball von der Linie. Winkler hatte mit seinen Versuchen weniger Glück, der Killerinstinkt fehlte. Anders die Gäste, sie legten sich den Gegner für die Konter zu recht. Der Gästespieler Wagner hätte sich über eine G/R- karte nicht beschweren können, aber so ging die Begegnung nach kurzer Aufregung weiter, er wurde später auch ausgewechselt. Hildach konterte die Gastgeber mit Treffer zwei und drei klassisch aus, die Abläufe waren einstudiert und verinnerlicht. Den Reigen der Treffer beendete Matzelt , es hätte noch schlimmer kommen können. Selitz und Hildach hatten noch weitere Chancen.

Aufstellung:SV Hötensleben

Urban ab 61. Hehl-;Rudloff; Künne; Brömse; Rzehaczek; Meßner; Winkler; Thielecke; Leonhardt ab 89. Köchig; Peine; Kittel,Fa,;

Torfolge:

0:1             35.          Hildach (FEM)

0:2             69.          Hildach

0:3             75.          Hildach

0:4             87.          Matzelt

Schiedsrichter: Stähr (Magdeburg)          Görges/Baron

Zuschauer: 71

 

 

Eine Unterhaltung beginnen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.